Jane Beutel

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Ich bin Jane – und gehöre zu einer von den Menschen am meisten gefürchteten Bärenart. Ich bin ein Grizzlybär und lebe im Norden der USA, Kanada und Alaska.
Früher war meine Art auf dem gesamten nordamerikanischen Kontinent bis nach Mexiko weit verbreitet. Doch bereits die Indianer jagten uns, und als die Europäer nach Amerika kamen, hat sich unsere Population immer mehr verkleinert. Zum einen wurden wir gejagt, primär wurde uns aber schlichtweg der Lebensraum weggenommen. Wir mussten uns immer weiter in den Norden der USA, ins westliche Nordkanada und nach Alaska zurückziehen.

In unserem neuen Lebensraum sind wir auf neue Herausforderungen gestoßen und auf neue Konkurrenten. Früher kaum denkbar gewesen, teilen wir uns heute große Flächen unseres Lebensraums mit den Eisbären. Für den relativ sicheren Bestand an Grizzlybären ist das erstmal nicht so wild. Jedoch ist der Eisbär stark vom Aussterben bedroht. Wir Grizzlys sind weitaus stärker und größer als unsere Verwandten und verdängen sie immer mehr aus ihrem ohnehin schon sehr klein gewordenen Lebensraum. Wir wollen ihnen weder ihre Nahrung noch ihren Lebensraum wegnehmen, doch was bleibt uns für eine Wahl? Wir sind selbst dazu gezwungen, uns einen neuen Lebensraum zu suchen.
Es gibt Forscher, die behaupten, dass wir die Eisbären sogar retten könnten. Unsere Arten sind untereinander paarungsfähig. Unsere Nachkömmlinge werden Grolar oder Priyzzly genannt. Genauso bescheuert wie diese vermischten Namen klingen, sehen unsere Nachkommen auch aus: Weder braun noch weiß und ein viel zu massiver Kopf auf einem viel zu gedrungenen Körper. Mal von meiner Meinung zur Optik abgesehen, möchte ich gar keine Vermischung unserer Arten. Es ist ja schön, wenn der Eisbär durch eine Kreuzung weiter bestehen kann, aber es rettet trotzdem nicht die reine Polarbären-Art. Was wir brauchen, sind zum einen Klimaschutzprojekte, die den Lebensraum des Eisbären retten können, und Naturschutzprojekte, die unser aller Lebensraum schützen. Wir brauchen mehr Naturschutzgebiete und Nationalparks, wo keine Menschen unseren Lebensraum stören. Wir wollen gar nicht so weit in den viel zu kalten Norden. Lasst den Eisbären ihren Lebensraum und uns unseren. Dann können auch beide Arten nebeneinander überleben.

Ich bin Jane – und gehöre zu einer von den Menschen am meisten gefürchteten Bärenart. Ich bin ein Grizzlybär und lebe im Norden der USA, Kanada und Alaska.
Früher war meine Art auf dem gesamten nordamerikanischen Kontinent bis nach Mexiko weit verbreitet. Doch bereits die Indianer jagten uns, und als die Europäer nach Amerika kamen, hat sich unsere Population immer mehr verkleinert. Zum einen wurden wir gejagt, primär wurde uns aber schlichtweg der Lebensraum weggenommen. Wir mussten uns immer weiter in den Norden der USA, ins westliche Nordkanada und nach Alaska zurückziehen.

In unserem neuen Lebensraum sind wir auf neue Herausforderungen gestoßen und auf neue Konkurrenten. Früher kaum denkbar gewesen, teilen wir uns heute große Flächen unseres Lebensraums mit den Eisbären. Für den relativ sicheren Bestand an Grizzlybären ist das erstmal nicht so wild. Jedoch ist der Eisbär stark vom Aussterben bedroht. Wir Grizzlys sind weitaus stärker und größer als unsere Verwandten und verdängen sie immer mehr aus ihrem ohnehin schon sehr klein gewordenen Lebensraum. Wir wollen ihnen weder ihre Nahrung noch ihren Lebensraum wegnehmen, doch was bleibt uns für eine Wahl? Wir sind selbst dazu gezwungen, uns einen neuen Lebensraum zu suchen.
Es gibt Forscher, die behaupten, dass wir die Eisbären sogar retten könnten. Unsere Arten sind untereinander paarungsfähig. Unsere Nachkömmlinge werden Grolar oder Priyzzly genannt. Genauso bescheuert wie diese vermischten Namen klingen, sehen unsere Nachkommen auch aus: Weder braun noch weiß und ein viel zu massiver Kopf auf einem viel zu gedrungenen Körper. Mal von meiner Meinung zur Optik abgesehen, möchte ich gar keine Vermischung unserer Arten. Es ist ja schön, wenn der Eisbär durch eine Kreuzung weiter bestehen kann, aber es rettet trotzdem nicht die reine Polarbären-Art. Was wir brauchen, sind zum einen Klimaschutzprojekte, die den Lebensraum des Eisbären retten können, und Naturschutzprojekte, die unser aller Lebensraum schützen. Wir brauchen mehr Naturschutzgebiete und Nationalparks, wo keine Menschen unseren Lebensraum stören. Wir wollen gar nicht so weit in den viel zu kalten Norden. Lasst den Eisbären ihren Lebensraum und uns unseren. Dann können auch beide Arten nebeneinander überleben.